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Tierhaare ĂŒberall? Unschöne GerĂŒche?


Unsere Haustiere sind mehr als nur Tiere, sie sind Familienmitglieder! đŸ•đŸˆđŸŠâ€ïž

Wir lieben sie, doch Tierhaare und Co. sind natĂŒrlich lĂ€stig und oft nur sehr schwer zu beseitigen.
Doch nicht mit dem HYLA EST! 😍
Mit ihm gehören nicht nur Tierhaare und mĂŒhsames Beseitigen dieser der Vergangenheit an! Auch Hausstaub, Milben (-kot, ; – eier), Viren und Bakterien sind kein Thema mehr! đŸ™đŸŒđŸŒŠđŸŒ±
PrĂ€ventiv, um sĂ€mtlichen Erkrankungen vorzubeugen, sei es Hausstaub- oder Pollenallergie oder Probleme mit Asthma usw. ☀

Aktuelles Angebot: 10 Testhaushalte gesucht!!

Wir suchen 10 Testhaushalte mit Tieren wie Hund oder Katze, gern auch beides.
Ebenso suchen wir 5 Haushalte mit Allergien, wie z. B. auf Hausstaub und Milben.

  • Ihr versucht alles, aber ĂŒberall sind die Haare eurer Lieblinge?
  • Bei Regen Gassi gehen und danach einen unangenehmen Geruch in der Wohnung?
  • Katzenklos mit Duftnoten?


Das sind alltÀgliche Dinge, mit denen Tierbesitzer leben.

Daher testen wir verschiedene Bereiche und suchen euer Feedback.
Sollte etwas auf euch zutreffen, dann schreibt mir in einer Mail oder per WhatsApp (0157 8344 5822) : Hund, Katze oder Allergie.
FĂŒr den Testhaushalt ist es komplett kostenfrei, unverbindlich und ein Abo gibt es auch nicht .
Unter den ersten 7 Testhaushalten in denen der Hyla EST vorgestellt und mit Euch zusammen gestestet wird, verlose ich einen Luftreiniger Aera im Wert von 109 €.

Weitere Infos HIER 

REICO Vital-Systeme - FĂŒr ein besseres Leben!

Unser Ziel: Leben im mineralischen Gleichgewicht
Ihr Wohlbefinden liegt uns am Herzen. Daher haben wir in unseren einzigartigen NahrungsergĂ€nzungsmitteln das Beste, was die Natur zu bieten hat, vereint, um Ihren Körper in sein mineralisches Gleichgewicht zu bringen. Dabei haben wir uns bei der Entwicklung unserer NahrungsergĂ€nzungsmittel die Erkenntnisse aus ĂŒber 30 Jahren wissenschaftlicher Forschung zu den Grundlagen des Naturkreislaufs aus Mineralien und Spurenelementen zu Nutze gemacht.

Weitere Infos HIER

Der "Bewegungsturbo" fĂŒr deinen Vierbeiner

14,8 Millionen Katzen und immerhin noch 9,4 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Eine Menge „best-Friends“! Und wer Haustiere besitzt, der weiß auch, dass die Tiere mal krank werden oder aber unter Schmerzen leiden können. Nur kann das Tier nicht darĂŒber sprechen und der Tierhalter leidet umso mehr, da er das GefĂŒhl hat, nicht richtig helfen zu können.

Mit den GranVital „best-friend“ Produkten gibt es nun neue Produkte auf dem Markt, die in vielen FĂ€llen sicher helfen können, denn die einmalige Technologie aus unserem Haus, die schon tausenden von Menschen geholfen hat, wirkt auch bei Tieren. Und das Gute daran ist, dass die Produkte ohne Chemie sind!

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Warum VDH-Papiere so wichtig sind - Vorsicht beim Hundekauf!
Tolle Rassebeschreibung u. v. m.

– Hier findet ihr eine tolle Rassebeschreibung u. v. m.

Was ist der Unterschied zwischen einem ZÜCHTER und einem VERMEHRER?

Sachlich und rechtlich betrachtet erstmal keiner: beide verkaufen ihre Welpen i.d.R. an private KĂ€ufer gegen Geld – erstmal nichts Besonderes…
Der ZĂŒchter allerdings zieht alle angebotenen Welpen bei sich auf. Sie werden alle bei ihm geboren und er/sie baut zu allen Welpen eine Beziehung auf. So gibt z.B. ein seriöser ZĂŒchter nicht einfach so einen Welpen an eine wildfremde Person bei der ersten Gelegenheit bzw. dem ersten Treffen ab. Ein seriöser ZĂŒchter ist daran interessiert, dass seine kleinen Racker ein schönes und liebevolles Zuhause finden und nicht beim nĂ€chsten Urlaub im Tierheim landen oder ausgesetzt werden könnten.

Und genau daran sind die Vermehrer meistens zu erkennen. Diese einzig auf den Gewinn orientierten Personen handeln mit Tieren wie mit Kartoffeln. Die Zukunft des Tieres ist ihnen sch…egal. FĂŒr sie zĂ€hlt nur das Geld. Ganz oft kennen die Vermehrer ihre „Ware“ auch garnicht – sie kaufen sie billig im Ausland aus sogenannten Vermehrungsfabriken und geben sie dann fĂŒr ihre Eigenen aus. Meistens zu tollen Preisen: Labrador-Welpe eines Weltsiegers mit Papieren, Impfung, Mikrochip und Entwurmung – wow, klingt wie das absolute SchnĂ€ppchen. Und natĂŒrlich zeitbegrenzt. Wer zuerst kommt, malt zuerst. Zukunft egal…

Warum ich als Tierarzt diesen Artikel schreibe?
Weil es nicht angehen kann, dass manche Familien solche Machenschaften ĂŒber Jahrzehnte durchfĂŒhren können und sie niemand stoppt und tĂ€glich neue „Opfer“ auf ihre Masche reinfallen. Denn mit dem Kauf eines solchen Welpen wird die nĂ€chste Generation mitfinanziert… Und wir reden hier von Umsatzsummen „erfolgreicher Vermehrer“ von teilweise ĂŒber 250.000 € pro Jahr (sprich 400-500 Welpen pro Jahr).
Daher denke ich, dass AufklÀrung und PrÀvention wichtig ist.

Aktuell habe ich 2 Welpen aus 2 verschiedenen WĂŒrfen (Labrador und Golden Retriever) aus einem solchen „Betrieb“ aus dem Osten NRWs nahe der A45 in Behandlung. Beide mit Durchfall +/- Erbrechen, Apathie und Inappetenz.
Und was die Sammelkotproben da ergaben war schon wirklich erschreckend:
Campylobacter jejuni, Campylobacter coli, Giardia intestinalis, Coronaviren, Hefepilze, Isospora canis und Clostridium perfrigens incl. Toxin A im Überfluss! Einige dieser „SchĂ€tzchen“ sind ohne Weiteres auf Menschen ĂŒbertragbar und dann dreht auch das zustĂ€ndige Gesundheitsamt mĂ€chtig am Rad…

Die Antwort des VerkĂ€ufers: „… Naja, das kriegt man doch ruckzuck wieder hin und außerdem können sie mir ja das Tier zurĂŒckbringen – dann kriegen sie ein gesundes Ersatztier …“
Was mit dem zurĂŒckgegebenen Tier passiert sollte wohl jedem klar sein => die umgehende „Entsorgung“ da unrentabel.

Aber woran erkenne ich denn nun den Vermehrer konkret???
Online-Börsen sind fĂŒr Waren – nicht fĂŒr Tiere! Seriöse ZĂŒchter sollten sich meiner Meinung nach dort (zwischen all dem Gesindel) nicht rumtreiben und inserieren.
Das Tier erstmal anschauen fahren – wenn alles passt – reservieren lassen (auch ggf. gegen eine quittierte AnzahlungsgebĂŒhr). Wenn aber der VerkĂ€ufer am Telefon schon sagt: „Klar. Kommen sie vorbei. Machen wir direkt. Sie können den auch sofort mitnehmen.“ FINGER WEG.
Zumindest die MutterhĂŒndin MUSS da sein und gesehen werden! Wenn da irgendwelche AusflĂŒchte kommen, ist da was faul.
Ein Vertrag darf niemals fehlen. Bei seriösen ZĂŒchtern immer mit vorrangigen RĂŒckkaufsrecht, damit der Welpe im Zweifelsfall zurĂŒck zum ZĂŒchter kann und kommt.
Und tolle Papiere von dubiosen Zuchtvereinen kann heutzutage so ziemlich jeder 0815-Drucker auf Photopapier herstellen.
Rechtschreibfehler sind zwar nicht schlimm, aber die Rassenangabe sollte eigentlich fehlerfrei sein (Bsp. Schihuha oder Kernterria).
Wenn der Haustierarzt zum Impfen auch mal so gerade eben 90km Anfahrt hat wĂŒrde ich auch stutzig werden.
Und den Namen des VerkĂ€ufers mal so zum Spaß googlen, bevor man hinfĂ€hrt, kann auch nicht schaden.
Wenn da z.B. beim VerkĂ€ufer Herrn Alt schon so einige Anzeigen und Gerichtsverfahren bezĂŒglich des Welpenhandels anstehen bzw. schweben, wĂŒrde ich mir schon ĂŒberlegen ob ich nicht unter UmstĂ€nden die doppelte Anfahrt zu einem etwas entfernteren ZĂŒchter in Kauf nehme.
Schließlich sieht man den Tieren ihre Krankheiten nicht unbedingt an. Außerdem soll das neue Familienmitglied ja auch am besten die nĂ€chsten 20 Jahre mit im gleichen Haus wohnen…
Die Tipps dĂŒrfen gerne noch in den Kommentaren ergĂ€nzt werden.

Quelle: Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— bei Facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit

Was hat eine Zucht von Rassehunden mit Tierschutz zu tun?
TOP 10 GIFTE fĂŒr Hund & Katze

Die aktualisierte Liste der am hĂ€ufigsten von Hund u. Katze aufgenommenen „Gifte“ wurde von der „Pet Poison Helpline“ veröffentlicht. Interessanterweise sind Selbstmedikationen z.Zt. leider eines der Hauptprobleme…
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HUNDE:
1. Schokolade (Theobromin)
2. Rattengift (Cumarin-Derivate)
3. Vitamine und Mineralstoff-PrÀparate (z.B. Eisen, Vitamin D3)
4. EntzĂŒndungshemmer – sog. NSAIDs (z.B. Naproxen, Ibuprofen)
5. Herz-Kreislauf-Medikamente (z.B. Betablocker, Caciumkanalblocker)
6. Antiallergika (z.B. Phenylephrine, Pseudoephedrine)
7. Antidepressiva (z.B. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)
8. SĂŒĂŸungsmittel Xylitol (E 967)
9. Schmerzmittel (z.B. Paracetamol)
10. Koffein Tabletten

KATZEN:
1. Missbrauch von Hunde-Spot-Ons (Permethrin u. Amitraz)
2. Haushaltsreiniger (giftig u./o. Àtzend)
3. Antidepressiva (z.B. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)
4. Lilien (Glykoside u. Saponine)
5. exotische Zimmerpflanzen (z.B. Philodendron, Dieffenbachia, usw.)
6. EntzĂŒndungshemmer – sog. NSAIDs (z.B. Naproxen, Ibuprofen)
7. Schmerzmittel (z.B. Paracetamol)
8. Phosphorisiernde GegenstÀnde (z.B. Knicklichter)
9. ADHS-Medikamente wie z.B. Ritalin sowie Amphetamine
10. Rattengift (Cumarin-Derivate)

Es gibt natĂŒrlich noch ne Menge anderer Stoffe, die fĂŒr Hund und Katze giftig sind. Aber mit den Worten des Schweizer Arztes Paracelsus „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“ sollte eigentlich jede Streitigkeit im Vorfeld ausgerĂ€umt sein. Wir werden sehn…

Quelle: Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— bei Facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit.

KAMILLE gehört nicht ins AUGE!

Manche vermeintlichen Haushaltstipps halten sich hartnĂ€ckig ĂŒber Jahrzehnte – obwohl sie nicht stimmen!
Ein Paradebeispiel ist der hochgelobte Kamillentee oder -sud zum Augen spĂŒlen…
anzeigen
Quelle: Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— bei Facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit

Einmal nur von meiner HĂŒndin Welpen haben ...

Schauen Sie Ihrer HĂŒndin ins Gesicht, lesen Sie diesen Beitrag und ĂŒberlegen Sie gut was Sie vorhaben!

Der SÜßE TOD (speziell an Weihnachten und Ostern)

Auch wenn es schon Einigen bewusst ist, hier nochmal eindrĂŒcklich die Warnung:
Schokolade ist fĂŒr Hunde hochgiftig!!!
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Das in jeder Schokolade enthaltene THEOBROMIN kann von Hunden nur sehr langsam abgebaut werden. Es fĂŒhrt dadurch unbehandelt zu einer massiven Puls- und Blutdruckerhöhung, was gemeinsam zu Herzarrhythmie, Hyperthermie und/oder Atemstillstand fĂŒhren kann.
Die tödliche Dosis liegt bei ca. 100mg/kg => das entspricht bei einem 12kg-Hund gerade mal 230g dunkler Schokolade…….. Und auf einem Familien-Weihnachtsteller liegt gerne mal das Vielfache davon!
Bei Backschokolade besteht mit gerade mal 75g aufgenommener Masse ohne Behandlung keine Hoffnung mehr..
Das Herz wird schon bereits ab ca. 50mg/kg massiv angegriffen, was leider oftmals bereits zum Tode fĂŒhrt!
Die maximale Wirkung tritt ca. 2-4 Stunden nach Aufnahme ein – das bedeutet, dass die Therapie der Wahl ein möglich schnelles medikamentös induziertes Erbrechen ist. So kann das Theobromin aus dem Körper entfernt werden, bevor es großen Schaden anrichtet. Daher bitte SOFORT zum Tierarzt – nicht erstmal abwarten…

Aus diesem Grund warnen wir vor der VerfĂŒtterung von Schokolade: egal wie klein und unschĂ€dlich die Menge scheint – nach der ersten Aufnahme ist der Hund meist „angefixt“ und wird es in Zukunft als Essbares definieren. Zugegeben, manche Hunde mögen Schokolade von Natur aus (gerade Labrador und Co.), aber man muss ja sie nicht mit der Nase drauf stupsen…

Versucht bitte eure Fellnasen, gerade zum Weihnachtsfest, von jedwedem Schokoprodukt fernzuhalten. NatĂŒrlich leichter geschrieben als getan…
Katzen reagieren ĂŒbrigens Ă€hnlich empfindlich auf den Stoff, meiden aber in den meisten FĂ€lle die SĂŒĂŸwaren, da sie sie nicht mit Futter assoziieren.

Quelle: Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— bei Facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit.

VERMEHRER-Tiere sterben frĂŒh und teuer...

Es wiederholt sich wöchentlich, teilweise mehrfach: die Erstvorstellung eines SCHNÄPPCHENs in der Tierarztpraxis – meist entweder hippe und angesagte Hunderasse oder super exotische Katzenrasse.
Was soll denn daran falsch sein? Ganz einfach: ein GROßTEIL dieser WARE stirbt binnen weniger Wochen…
Wieso? Einfach mal lesen:
Der Online-Handel mit Billig-Tieren aller Art boomt.
Die Ware ‚Tier‘ hat sich bei vielen GeschĂ€ftstĂŒchtigen als Ă€ußerst lukrativ bewĂ€hrt.
Die Produktion lĂ€uft auf Hochtouren; Ă€hnlich nachwachsender Rohstoffe – sowohl hier als auch im Ostblock.
DafĂŒr werden HĂŒndinnen und Katzen zu regelrechten GebĂ€rmaschinen umfunktioniert. Mittels Hormontherapie werden Eisprung und ProduktivitĂ€t auf ein absolutes Maximum gesteigert. Und wenn ein Tier nicht erfolgreich abliefern kann – Ende! Tod!

Rechtlich betrachtet ist die verhökerte Ware in der Regel defekt = sterbenskrank!!!
Auch wenn sie (der Welpe) in beinahe allen FĂ€llen fĂŒr die Besichtigung bzw. Kauf fitgespritzt wurde… Ein paar Tage nach Kauf zeigen sich die ersten Symptome!

Infiziert mit so manchen Bakterien, Viren und Einzellern stellen die meist viel zu frĂŒh von der Mutter getrennten und daher fĂ€lschlicherweise als Zwergenvariante deklarierten Opfer eine echte Gefahr fĂŒr alle menschlichen Kontaktpersonen dar.
Der Kotbefund auf dem Bild stellt ein typisches Extrembeispiel eines Vermehrerwelpen dar. Dabei bedeutet jede ZOONOSE eine Erkrankung, die problemlos auf Menschen ĂŒbertragbar ist. Gerade bei Kindern, alten, schwangeren und kranken Menschen ist die Infektionsgefahr besonders groß! Und dann machen die zustĂ€ndigen Gesundheits- und OrdnungsĂ€mter richtig Wind – und das zu Recht!

Jetzt wird sich der Ein oder Andere fragen warum ich mich als Tierarzt so ĂŒber diese UmstĂ€nde aufrege – schließlich fĂŒllt die Behandlung dieser armen Kreaturen meine Kasse…
Man wird nicht Tierarzt um reich zu werden!!!
Wir möchten Tieren helfen und ihnen nicht beim Sterben zuschauen!
Denn genau das passiert: sie sterben qualvoll an Parvovirose- oder Staupeviren, multiresistenten Darmbakterien oder -Einzellern. Korrekter allerdings wĂ€re der Begriff „verrecken“ – trifft’s besser.

Bereits durch den Kauf eines einzigen Welpen ist der nÀchste Wurf bereits finanziell gesichert.
Auch wenn MITLEID und BESCHÜTZERINSTINKT noch so stark geweckt werden, sollte man definitiv vom Kauf absehen.
Die Nachfrage regelt nunmal das Angebot – leider auch hier…
Man kann an diesem System nur etwas Ă€ndern wenn man u.a. diese ‚HÄNDLER DES TODES‘ ans zustĂ€ndige VeterinĂ€ramt meldet und die Angebote beim jeweiligen Online-Portal sperren lĂ€sst. Das Finanzamt freut sich ĂŒbrigens bestimmt auch ĂŒber einen Hinweis zu unversteuerten Einkommen der HĂ€ndler… Warum die Herrschaften der Ämter da nicht hinterher sind ist mir eh ein RĂ€tsel!?!
Solange die ‚Ware Tier‘ rechtlich als Sache definiert bleibt wird man den Online-Handel auch nicht verbieten können – mal so als Denkanstoß.

Daher: Augen auf beim Welpenkauf!
Beispielsweise:
Wenn die Mutter der Welpen bei der Besichtigung nicht da ist => Finger weg!
Wenn man den Welpen sofort ohne Weiteres mitnehmen kann => Finger weg!
Wenn mehrere Rassen gleichzeitig angeboten werden => Finger weg!
Wenn nur ‚Ware gegen Cash‘ ohne Kaufvertrag => Finger weg!

Ein Verein, der sich mit diesem Handel leider sehr gut auskennt und auch tolle AufklĂ€rungsarbeit auf diesem Gebiet leistet ist Das Leid der Vermehrerhunde. Dort kĂŒmmert man sich sowohl um die ausgemusterten GebĂ€rmaschinen als auch um die kranken kleinen Stöpsel. Eine kostenlose Beratung vor dem Welpenkauf und Betreuung wĂ€hrend des Kaufs wird auch angeboten.

Zum Schluss noch ein Fakt, der das Geiz-ist-geil-Kartenhaus sofort zusammenfallen lassen dĂŒrfte:
Mehr als die HÄLFTE aller Vermehrerwelpen mĂŒssen direkt nach Erwerb tiermedizinisch behandelt werden!
Ein Großteil intensiv – sowohl medizin- als auch kostentechnisch. Damit wird das vermeintlich ach so tolle SchnĂ€ppchen zum Tier- und Geldgrab…
Und nein, das freut auch den Tierarzt NICHT!

Nur die potentiellen Kunden können was Ă€ndern. Boykottiert dieses System, das auf der Ausbeutung der Tiere basiert. Denn ohne Interesse gibts auch kein Angebot…

Quelle: Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— bei Facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit.

BILD: "GefÀhrliche neue Zecke tötet Hunde!"

Was ist da wirklich dran?
Ein zur Zeit sehr hĂ€ufig geteilter Artikel der BILD-Zeitung erregt gerade zu Unrecht großes Aufsehen… Denn der vermittelte Eindruck, dass Zecken töten oder gar aktiv Beute machen ist völliger Quatsch!!!
Des Öfteren werde ich nach dem Wahrheitsgehalt dieser paar Zeilen gefragt – schonmal kurz vorweg: wahr ist daran nicht viel und wenn dann stark ĂŒbertrieben…
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Die Babesiose wird von Einzellern, den sogenannten BABESIEN, ausgelöst. Die Zecke dient dabei lediglich als ÜbertrĂ€ger. Es kommt durch eine saisonbedingte AktivitĂ€t der Zecken zu gehĂ€uften Infektionen in den ZeitrĂ€umen von MĂ€rz bis Juni und von September bis November.
Die einzelnen Spezies der verschiedenen Babesien-Arten sind alle auf bestimmte Wirte spezalisiert: beim Hund liegt das Hauptaugenmerk auf Babesia canis, vogeli u. gibsoni.
Diese Arten werden von Schildzecken (AUWALD-ZECKE u. BRAUNE HUNDE-ZECKE) ĂŒbertragen, die an ganz besondere UmweltverhĂ€ltnisse angepasst sind. Daher kommt es auch meist zum gleichzeitigen Ausbruch bei mehreren Hunden aus dem gleichen Gebiet – ein sogenanntes endemisches Geschehen.
Der Parasit nistet sich nach erfolgreicher Infektion in den roten Blutzellen des Wirtes ein und verursacht dadurch u.a. die Zerstörung vieler Blutzellen, ein akutes Nieren- und Leberversagen. Es kann allerdings auch zum Multiorganversagen kommen.

ABER: die Übertragung der Babesien von Zecke auf Hund erfolgt erst ca. 48 STUNDEN nach Kontakt – solange muss die Zecke „hĂ€ngen“ und Blut saugen.
Die befallenen Patienten kommen vorberichtlich beinahe immer aus einem Endemiegebiet, zeigen als Haupt-SYMPTOME hohes Fieber, Apathie, Blutarmut (AnÀmie), Fressunlust und ggf. Gelbsucht (Ikterus).
Das VERBREITUNGSGEBIET der ĂŒbertragenden Zeckenarten war bis vor einigen Jahren grĂ¶ĂŸenteils auf den Mittelmeerraum beschrĂ€nkt, hat sich allerdings teilweise bis in den Norden Deutschlands erweitert. So sind die Übertrager bereits u.a. in folgenden Gebieten zu finden: Münster- und Siegerland, Berlin/Brandenburg, Raum Koblenz-Köln-Bonn-Leverkusen, Oberbayern, Saarland und oberes Rheintal.
Zur DIAGNOSE kann sowohl der Erreger, als auch entsprechende Antikörper im Blut nachgewiesen werden – die Antikörper allerdings frĂŒhestens 10-14 Tage nach Infektion.
Zur THERAPIE stehen verschiedene PrĂ€parate zur VerfĂŒgung, die meist binnen 24h zur einer deutlichen Verbesserung der klinischen Symptome fĂŒhren.
Als PROPHYLAXE der Wahl steht natĂŒrlich die Meidung von Risikogebieten – OK, doof wenn man in einem wohnt… Dann gilt ganz klar: entweder wirksame Repellentien (z.B. Deltamethrin, Fipronil oder Permethrin) UND Hunde wegen der spĂ€ten Übertragung mindestens alle 2 Tage komplett nach Zecken absuchen. Die Möglichkeit der gezielten Schutzimpfung gegen die Einzeller soll hier lediglich erwĂ€hnt werden, wird aber nicht weiter ausgefĂŒhrt.

Ich weiß nicht warum so viele Menschen diesen Bericht der BILD teilen und glauben… Es ist halt pure Panikmache ohne Sinn… Ja, die akute Babesiose ist tatsĂ€chlich eine ernsthafte Erkrankung auf dem Vormarsch, aber sie ist auch therapierbar, und definitiv kein sicheres Todesurteil!
Auch wenn sich dieser Artikel bestimmt nicht mal annĂ€hernd so stark wie der „Killer-Zecken-Bericht“ der BILD verbreiten wird, hoffe ich doch, dass er zumindest einige panische Leser beruhigen kann.

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit, sondern stellt lediglich eine Zusammenfassung mehrerer Fachquellen dar. FĂŒr noch offene Fragen steht euch euer Haustierarzt zur VerfĂŒgung

Quelle: Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— bei Facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit.

Trend-Krankheit BORRELIOSE...

Man hört es immer wieder: Hund mit Borreliose…. Ja, und?

Wer mal ne nĂŒchterne Darstellung hören will darf weiterlesen:
Dass die spiralförmigen Bakterien aus der Familie der BORELLIEN von Zecken im deutschsprachigen Raum auf Mensch und Tier ĂŒbertragen werden ist unbestritten.
Auch dass sie bei Menschen zu starken Grippe-Ă€hnlichen Symptomen, Arthritis und weiteren „Problemen“ nach erfolgreicher Infektion fĂŒhren. Dabei sind gerade mal knapp 10% der humanen Infizierten ohne Symptome – 90% zeigen dagegen welche!

Beim Hund und Pferd sieht es aber schon ganz anders aus!

In einer groß angelegten Studie, die ĂŒber einen Zeitraum von 20 Monaten gefĂŒhrt wurde, zeigten gerade mal 5% der seropositiven Hunde (Antikörper gegen Borrelien im Blut) Lahmheiten. Das bedeutet, dass die restlichen 95% symptomfrei waren!
So, die Zahlen erstmal sacken lassen…

Das heißt im Klartext, dass definitiv nicht jeder Hund, bei dem ein Borrelien-Antikörperspiegel in entsprechender Höhe im Blut nachgewiesen wurde, auch tatsĂ€chlich aus diesem einen Grund lahmen MUSS. Die Möglichkeit besteht durchaus, ist aber bei diesen Zahlen als eher unwahrscheinlich einzustufen…

Bestes Beispiel letze Woche in der Sprechstunde:
Eine 2. Meinung nach 6 Wochen Dauer-Antibiose gegen die vermeintlich nachgewiesene Lahmheitsursache war gewĂŒnscht. „Komischerweise“ fĂŒhrte diese Therapie bloß zu Durchfall und Erbrechen – eine mögliche Nebenwirkung. Aber gegen den sehr realen Kreuzbandriss konnte eine Antibiose nunmal nicht helfen…

Bei Pferden wird sowohl der positive Antikörper-Nachweis als auch Borrelien in Hautstanzen gerne als bequeme Diagnose genommen… zumal beinahe jedes Pferd einen Titer aufweist => einfach mal 3 Wochen Boxenruhe und tĂ€gliche i.v.-Injektionen Antibiotikum. Da heilt so Einiges. Am Schluss steht allerdings ne gesalzene Rechnung. DafĂŒr ist das HottehĂŒ aber wieder genesen (was auch immer es war)…

Da nach derzeitigem Wissensstand Zecken die Borrelien „erst“ ca. 17 Stunden nach Tierkontakt ĂŒbertragen, ist das Hauptziel der Prophylaxe klar: möglichst kurze bis gar keine Verweildauer des blutsaugenden Parasiten!
Dies kann mit den verschiedensten Wirkstoffen erfolgen. NatĂŒrlich kann auch der gesamte Hund JEDEN Tag komplett nach Nymphen, Larven und adulten Tieren abgesucht werden – je nach GrĂ¶ĂŸe und HaarlĂ€nge allerdings auch mal ne ziemliche Sisyphusarbeit… (Bsp. Langhaarcollie oder NeufundlĂ€nder)
Man kann auch einzelne Zecken direkt in der Tierarztpraxis vor Ort testen lassen, ob sie ĂŒberhaupt Borrelien enthalten – dies ist aber nur in Ausnahmesituationen sinnvoll…

Die Möglichkeit einer entsprechenden Impfung, basierend auf hiesigen StÀmmen, soll hier lediglich erwÀhnt werden und ist nicht Gegenstand dieses Artikels. Es geht hier um die REALE Bedrohung der BORRELIOSE bei Hund und Pferd!

Auch dieser Bericht kann keinen Fachbericht oder den Besuch beim Haustierarzt ersetzen. Er soll lediglich zur Sensibilisierung fĂŒr mögliche wahrscheinlichere Differentialdiagnosen bei einer Lahmheit des Hundes oder Pferdes, trotz bestehendem Antikörperspiegel, dienen.

Quelle: Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— bei Facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit.

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